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Events

Veranstaltung 

Titel:
Tagesausflug [Event-Nr.: Ausflug_10E05]
Wann:
16.05.2010 - 16.05.2010 09.00 h - 23.00 h
Wo:
Tauchplatz: Jura Wrack (Bodensee) - Bottighofen
Kategorie:
Events

Beschreibung

Leitung: Marco.

Nach einem Jahr Pause fahren wir mal wieder an den Bodensee.
Heute führt uns der Weg zum Sagen umwobenen Wrack des ehemaligen Dampschiffs "Jura". Das Ganze unter Anleitung des Jura-Entdeckers Hans Gerber.

Programm
  • 08:00 Besammlung bei der Bär Sport Tauchschule, Seestrasse 94, 8820 Wädenswil
  • 08:25 Abfahrt in Richtung Walensee
  • Alternativ: 9:45 Treffpunkt Hafen Bottighofen für Individualisten
  • 10:30 Alle Taucher ausgerüstet an Bord
    • Freiwasserabstieg an Ankerleine
    • Grundzeit: mit Luft max. 18min / mit Nitrox max. 22min
  • 12:00 Ausschiffen und ab zum Mittagessen
  • ca. 14:00 Individuelle Rückreise

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Pflicht: Advanced Open Water Diver mit Tieftauchgang oder Tieftauchbrevet.
  • Empfohlen: Nitroxbrevet und entsprechendes Gemisch (max. 32%) in der Flasche.

Ausrüstung

  • Getaucht werden darf nur mit Kaltwasser tauglicher Ausrüstung (mit zwei separaten 1. Stufen).
  • Trockentauchanzug wärmstens empfohlen!
Kosten
  • CHF 30.- pro Person

In diesen Kosten explizit nicht inbegriffen:

  • An-/Rückfahrt
  • Verpflegung
  • Versicherungen (sind Sache der Teilnehmer)

Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer, sowohl unter als auch über Wasser.
Achtung:
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 beschränkt!

Darum jetzt schnell reagieren und unkompliziert: Anmeldung via Email!.
Anmeldefrist: 30.04.2010!

 

Veranstaltungsort

Tauchplatz: Jura Wrack (Bodensee)Karte
Wo?:
Tauchplatz: Jura Wrack (Bodensee)
Straße:
Seestrasse 45
PLZ:
8598
Stadt:
Bottighofen
Land:
Land: ch

Beschreibung

Infos und technische Daten zum Wrack Aus der Presse (Seeblatt für Stadt und Land, No. 18, Samstag, 13. Februar 1864)
  • Erbaut: 1854 bei Escher Wyss & Cie, Zürich
  • Anzahl Passagiere: 200
  • Länge: 42 m
  • Breite: 5.2 m (10.5 m inkl. Radkasten)
  • Tiefgang: 1.1 m
  • Verdrängung: ca. 100 t
  • Geschwindigkeit: 19 km/h
  • Betriebsdruck: 2.5 atm (ca. 2.5 bar)
  • Umdrehungen: 36 U/min
  • Schaufelrad: 12-teilig
  • max. Tiefe: ca. 38 m (je nach Wasserstand)
  • Sicht: schwankend (je nach Jahreszeit)
Friedrichshafen, 12. Februar. Das schweizerische Dampfboot „Stadt Zürich“ ist heute vormittag gegen 11 Uhr bei Münsterlingen unterhalb von Romanshorn mit dem nach Constanz steuernden bayr. Dampfboot „Jura“ bei ziemlich starkem Nebel zusammengestoßen und hat dasselbe in den Grund gebohrt. Passagiere und Mannschaft wurden gerettet, jedoch ist ein Matrose auf der Stelle getötet worden, denselben soll es förmlich zerspalten haben, dem Schiffsjungen wurde ein Arm abgebrochen. Der Zusammenstoß muß ein ungemein heftiger gewesen sein, da nach Verlauf von kaum 3 Minuten die „Jura“ vom Spiegel des Sees verschwunden gewesen war. Das Boot „Jura“, welches vorher auf dem Bieler See lief, ist von der bayrischen Regierung bekanntlich als Ersatz für das ebenfalls infolge eines Zusammenstoßes mit der „Stadt Zürich“, am 11. März 1861 untergegangenen „Ludwig“ angekauft worden, und wieder ist es das Boot „Zürich“, welches nun auch der „Jura“ nach nicht gar langer Fahrt auf dem Bodensee ein Grab in den Tiefen des Sees gebettet - möchte man da nicht versucht werden, das Boot "Stadt Zürich" den bösen Geist des Bodensees zu nennen!

Die Suche
tp_bodsee_jura1 tp_bodsee_jura2 Als einige Kollegen und Hans Gerber vor ca. 35 Jahren jeweils am Ufer des Bodensees mit ihrer Tauchausrüstung auftauchten, war dies immer eine kleine Sensation. Eltern erklärten den Kindern, dass diese in schwarzen Neopren gekleideten Männer Frosch-männer seien und einen versunkenen Schatz suchen gingen. Auch wurde gefragt, ob sie den Raddampfer suchten. Anfangs schenkten sie diesen Fragen kaum Beachtung, als aber an einigen andern Orten die gleiche Frage kam, wurde Hans Gerber doch hellhörig und fragte nach. Die Älteren erklärten, dass ihre Eltern ihnen von einem versunkenen Dampfschiff erzählt hatten. Aber niemand wusste, wo das Wrack liegen sollte; meistens kam die Antwort „zwischen Bottighofen und Münsterlingen“. Wie weit draussen im See wusste auch niemand. Eine beschwerliche Suche begann. Technische Hilfsmittel waren für die Taucher zu dieser Zeit unerschwinglich. Bald liess das Interesse nach und Hans Gerber wurde sogar manchmal belächelt. Hartnäckig suchte er jedoch weiter. Der Weg führte schliesslich über einen älteren Berufsfischer, den „Südkurier“ und 52 Tauchgänge zum Erfolg.